Mai 13
Nachdem nun Paintballariale von einigen Politikern mit Al Quida-Bootcamps gleich gesetzt werden, müsste man von unseren Staatsmännern und -frauen einen konsequenteren Umgang mit dieser wachsenden Sicherheitsgefährdung erwarten können. Paintballhallen werden wahrscheinlich von Personen besucht die das achtzehnte Lebensjahr bereits vollendet haben. Achtzehn Jahre in denen der Umgang mit Waffen verinnerlicht werden konnte. Wo sind unsere Politiker wenn vierjährige durch das Spiel Räuber und Gendarme, ganz gezielt in den Kindergärten der Nation die Jagd auf Menschen trainieren. Vollkommen überforderte Erzieherinnen müssen hilflos mit ansehen, wie sich unsere Jüngsten auf Amokläufe vorbereiten oder sich selber für den Terroreinsatz schulen. Doch damit ist das Ende leider noch lange nicht erreicht. Beim Spiel Cowboy und Indianer passiert es nicht selten, dass sich die Schutzbefohlenen gefährliche Schusswaffen aus Holz bauen, einem Material was von den Scanner am Flughafen nicht erkannt werden kann!, und damit Pfeile mit hoher Geschwindigkeit und oftmals verherender Wirkung abfeuern können. Hier reicht kein gutes Zureden mehr. Hier ist der Gesetzgeber gefordert. Hier geht es um die Nationale Sicherheit! Es handelt sich um nichts was man leichtsinnig an die Eltern abgeben darf. Wenn diese entscheiden müssen, was gut und schlecht für ihre Kinder ist, dann hat die Politik versagt. Schärfere Waffengesetze helfen gar nichts, wenn wir tatenlos mit ansehen, wie sich unsere Jüngsten zum Kampf rüsten!

Geschrieben von Michael Boll

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